Spielkreis für Alte Musik, Trier

Spielkreis für Alte Musik in Trier

Wir über uns

Im Spielkreis für Alte Musik Trier haben sich Liebhaber der Musik des Mittelalters und der Renaissancemusik zusammengefunden. Unser Repertoire umfasst Lieder, Motetten und Instrumentalstücke aus der Zeit des 12. bis 16. Jahrhundert. Unsere Instrumente sind Kopien historischer Vorbilder.

Unsere Instrumente:
Blockflöten
Krummhörner
Cornamusen
Gemshörner
Schalmei
Pommern
Dulzian
Gambe
Fidel
Laute
Psalter
Kastenleier
Scheitholt
Schlagwerk

Die Musik dieser Zeit wurde nicht für den Konzertsaal geschrieben, sondern war Unterhaltungs- oder Hausmusik. Je nach den Möglichkeiten und Fähigkeiten der Mitwirkenden wurde die Instrumentierung zusammengestellt.

Das Improvisieren ist ein wesentlicher Bestandteil der Musik dieser Zeit. Dies gilt besonders für die Musik der Spielleute. Sie wurde lange Zeit nur mündlich überliefert.

Angesichts eines heutigen perfektionierten Musikbetriebs liegt für uns der Reiz dieser Musik in der freien Gestaltung und Improvisation, und so versteht der Spielkreis den Sinn seiner öffentlichen Darbietungen: Musik zum Selbermachen vorzustellen.

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Termine

Tritt frisch auf - Musik aus der Zeit Martin Luthers

   "Tritt frisch auf" - Musik aus der Zeit Martin Luthers (1483-1546)

Samstag, 13. Mai 2017, 17 Uhr
Johanneskirche, Am Rilchenberg 35, Idar-Oberstein
Eintritt: 10 €

Sonntag, 14. Mai 2017, 17 Uhr
Caspar-Olevian-Saal, an der Konstation-Basilika, Trier
Eintritt frei, Türkollekte

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Lyrik

Die Renaissance der Renaissance

Ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

von Wilhelm Junker (1914 - 2001)

Die Renaissance ist aufgedrungen
und hat die Menschheit ganz bezwungen.
Denn wenn die Instrumente klingen,
die Spieler ständig neue bringen.
So können, wenn die einen schweigen,
die Andern wieder andre zeigen,
Erst mit Spinett und Flöte nur
kam man ihr langsam auf die Spur.
Bezaubert dann von ihrem Klang,
man immer tiefer in sie drang
und stieß auf Schätze, unermesslich,
und deshalb war es unerlässlich;
dass man sich sehr um sie bemühte.
Man weckte sie zu neuer Blüte.
Denn nicht nur Kompositionen
in unseren Museen wohnen,
wo sie, versunken und vergraben,
Jahrhunderte geschlafen haben.
Es ist, wie man es nennen könnte,
das Zauberreich der Instrumente,
das man aus der Musseen Stille
in einer ungeahnten Fülle
entdeckte und ans Licht gebracht;
und dann hat man sie nachgemacht.
Nun wurden sie, für gutes Geld,
familienweise hergestellt
mit Bass, Tenor, Alt und Sopran.
Dann fing man sie zu bauen an.

Drehleier

Krummhorn

Gemshorn

Bodran

Rankett

Nicht nur kann man beim Musizieren
kompositorisch variieren.
Es wirkt ja auch bei diesem Stil
der Instrumente Wechselspiel.
Denn wenn die Instrumente klingen,
die Spieler ständig neue bringen.
So können, wenn die einen schweigen,
die Andern wieder andre zeigen,
denn unerschöpflich seinerzeit
war ihre Manigfaltigkeit.
Wo fang ich aufzuzählen an,
bei Krummhorn, Zink und Dulcian?
Bei Cornamuse, Chalumeau,
bei Psalter, Positiv und so
bei Kortholt, Flöte und Rankett,
bei Fiedel, Gambe und Spinett?
Die Instrumente aller Arten,
die hier auf ihren Einsatz warten,
gezupft, geblasen und gestrichen,
getrommelt und geklopft dazwischen...
vergeblich ist's, sie aufzuzählen,
es würden immer welche fehlen...

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Kontakt

Wir suchen Instrumentalisten mit Erfahrung im Ensemblespiel und guten musikalischen Grundkenntnissen, welche auch bereit sind, ein neues Instrument spielen zu lernen!

kontakt@alte-musik-trier.de (Brigitte Unterrainer)

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